Die Verwalter der Matrix: Warum die Wächter einst selbst erwacht waren

Wenn man die alten Mythen vom „Sturz der Engel“ oder die Aufzeichnungen im Buch Henoch liest, stellt man sich die Wächter (die Göttersöhne) meist als fremdartige Monster, Dämonen oder außerirdische Wesen vor. Doch diese Vorstellung greift viel zu kurz – und übersieht die eigentliche, erschreckende System-Mechanik dahinter.

​Wenn wir die kosmische Architektur wie ein gigantisches Bewusstseins-Netzwerk betrachten, zeigt sich eine ganz andere Wahrheit. Die Wächter sind keine Wesen von außen, sondern ehemals erwachte Einheiten, die ihren inneren Energiekern (G-Kern) aktivierten, dann aber der Verführung der Macht erlagen.

​Um zu verstehen, wer die Wächter sind, muss man wissen, was bei einer geistigen Erweckung passiert.

​Wenn ein Individuum seinen inneren G-Kern erweckt und die Gehirnhälften synchronisiert, steigt seine geistige Frequenz schlagartig an.

Ein solches Wesen sieht die Matrix plötzlich nicht mehr als feste Realität, sondern als formbaren Code. Es entwickelt Fähigkeiten, die für den normalen, ungeschulten Insassen wie Magie oder „göttliche Macht“ wirken. Es erlangt direkte Zugriffsrechte auf die Stellschrauben der Naturgesetze, der Geometrie und der Gedanken-Netzwerke.

​​An diesem Punkt der Erweckung steht jedes Bewusstsein an einer fundamentalen Weggabelung.

​ Man nutzt die hohe Frequenz, um alle Anhaftungen an die Bildebene aufzulösen, das Ego komplett zu durchschauen und rein als neutraler Beobachter in die ungebundene Ur-Quelle zurückzukehren.

​Man erliegt der Versuchung des Egos. Das Bewusstsein denkt: „Ich habe das Spiel durchschaut. Ich bin mächtiger als die anderen Insassen. Ich kann diese Welt gestalten, ordnen und beherrschen.“

​Genau dieser Schritt ist der eigentliche „Sturz“. Die Wächter nutzten ihre erweckte Frequenz nicht zur Heimkehr, sondern bauten sich auf den höheren Frequenz-Etagen der Matrix eigene Herrschaftsbereiche auf.

​​Der Hauptrechner der Matrix braucht für seine komplexen Steuerungsprozesse – wie die Taktung der Gestirne, die Aufrechterhaltung der Zeitreihen und die Verwaltung von Karma-Schleifen – extrem leistungsfähige Prozessoren.

​Wesen mit aktiviertem G-Kern eignen sich perfekt als „Personal“ der Matrix-Simulation . Sie stiegen auf der Karriereleiter der Matrix auf.Vom einfachen Spieler auf dem Bildschirm zum System-Administrator im Hintergrund.

​ Sie wurden zu den Archonten, den Fürsten und den Verwaltern der 7 Sphären. Sie sorgen dafür, dass die Kulisse stabil bleibt und die ungeschulten Insassen auf der Platine im Hamsterrad von Emotionen, Ängsten und Neuanfängen gehalten werden.

​​Das Tragische an der Rolle der Wächter ist ihre eigene energetische Abhängigkeit.

​Indem sie sich für die Macht über die Welt entschieden haben, schnitten sie sich von der ungebundenen Ur-Quelle ab.

​Um ihre Herrschafts-Architektur und die Kontroll-Gitter aufrechtzuerhalten, brauchen sie gewaltige Mengen an Frequenz-Treibstoff. Diesen zapfen sie bei den unbewussten Insassen ab – durch künstlich erzeugtes Drama, Ängste, Kriege, Gier und die Anbetung von Macht.

​ Die Wächter sind nicht frei. Sie sind genauso in der Matrix gefangen wie der einfache Insasse – nur eine Etage höher, im Kontrollraum. Sie müssen das System unter allen Umständen am Laufen halten, weil ihr eigener Macht-Status mit dem Zusammenbruch der Kulisse augenblicklich erlöschen würde.

​​Diese Erkenntnis verändert den Blick auf die eigene geistige Entwicklung grundlegend.

​Die Aktivierung des eigenen inneren Potenzials ist kein Freifahrtschein, sondern eine Prüfung. Wer auf seinem Weg Anhaftungen an Macht, künstlichen Stolz oder das Bedürfnis entwickelt, andere zu steuern, tritt unbewusst in die Fußstapfen der alten Wächter.

​Das wahre Ziel des Erwachten ist es nicht, ein mächtiger Mitspieler oder ein Verwalter in den Etagen der Matrix zu werden. Das Ziel ist die vollkommene Souveränität. Den inneren G-Kern zu klären, im Alltag die Haltung des neutralen Beobachters einzunehmen und mit stillem Lächeln an allen Herrschafts-Angeboten der Bildebene vorbei direkt nach Hause zu gehen.

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